Kompostberatung Binningen

Arbeiten auf dem Quartierkompost
Arbeiten auf dem Quartierkompost

Edith Egli,
Tel 061 302 06 44

Rosmarie Lüdin,
Tel 061 421 61 79

Kathrin Bürgin,
Tel 061 301 88 39

Öffnungszeiten Quartierkompostplätze

Meiriacker     Mittwoch     geschlossen     Samstag     9.00 bis 09.30
Weihermatt   Betrieb geschlossen  aufgehoben Würdigung unten      
Schafmattweg   Mittwoch   18.00 bis 18.30   Samstag   09.30 bis 10.00
Spiegelfeld   Montag   18.00 bis 18.30   Samstag   10.30 bis 11.00

Angebot der Kompostberatung Binningen

Kompostlogo

 

Beratung zu Kompostierfragen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern (kostenlos)

Unterstützung bei der Einrichtung und Sanierung von Kompostplätzen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern (kostenlos)

Betreuung von dezentralen Quartierkompostplätzen

Annahme von Rüstresten auf den dezentralen Quartierkompostplätzen während der Öffnungszeiten:

Meiriacker:           Samstag 9.00 bis 09.30 Uhr
Weihermatt:      Betrieb    aufgehoben /     geschlossen
Schafmattweg: Mittwoch 18.00 bis 18.30  
   Samstag 9.30 bis 10.00 Uhr
Spiegelfeld:      Montag   18.00 bis 18.30   Samstag 10.30 bis 11.00 Uhr

Verkauf von Komposterde auf den Quartierkompostplätzen während der Öffnungszeiten oder auf telefonische Anfrage

Häckseldepots: Ecke Bollwerkstr./Tschuppbaumacker und Im Kugelfang (bei der Finnenbahn). Schaufel und Gebinde mitbringen.

Kompostkurse für Schulen und Kindergärten, und für Interessierte wird Kompostieren und Anwendung von Komposterde  regelmässig auf den Quartierkompostplätzen gezeigt - aktuell zum einfachen Einstieg in einer Dreiviertel Stunde hier

Telefonische Beratung:
Edith Egli-Bussinger, Telefon 061 302 06 44

Kathrin Bürgin, Telefon 061 301 88 39

Haben Sie Interesse? Rufen Sie uns an!

 

Kompostgruppe Verein Oekogemeinde Binningen

Quartierkompost Weihermatt hat aufgehört

Kompostgruppe Weihermatt

Auf dem Quartierkompost Weihermatt wurden in 24 Jahren rund 100 Tonnen Rüstreste aus Haushalten im Quartier angenommen und zu Kompost verarbeitet. Unter dem Einfluss der kostenlosen Grün-/Bioabfuhr sanken die abgegebenen Mengen deutlich. Der Quartierkompost Weihermatt musste daher leider Ende 2017 seinen Betrieb einstellen. (Artikel hier)

Vor 24 Jahren kam der Quartierkompost Weihermatt aus einer fruchtbaren Zusammenarbeit zustande. Das Projekt wurde vom Verein Ökogemeinde unter Leitung von Edith Egli angestossen und keimte gut. Auch das damals eingeführte Umweltschutzgesetz trug dazu bei. Familie Zuberbühler stellte auf ihrem Grundstück, zuerst an der Amerikanerstrasse, später an der Weihermattstrasse, den Platz zur Verfügung. Der Werkhof der Gemeinde richtete den etwas versteckt an der 10-er BLT-Linie liegenden Platz ein und lieferte regelmässig Häcksel und Steinmehl. Die Gemeinde unterstützte den Betrieb, so dass eine kleine Entschädigung an die Kompostgruppe entrichtet werden konnte. Zeitweise lieferten bis zu 30 Haushalte wöchentlich ihre Kompostkesseli auf den Platz. Das Material wurde mit Häcksel angesetzt, und Mikroorganismen und Kleintiere wandelten es nach einem Jahr zu Komposterde um. Nach dem Sieben im Frühling konnte die Komposterde sackweise bezogen werden. 24 Jahre lang wurde der Kompostplatz als ökologischer Beitrag für die Schliessung eines Stoffkreislaufes und auch als Treffpunkt im Quartier geschätzt. Über die Jahre arbeiteten über dreissig verschiedene Personen, Jung und Alt, dort mit. Sie nahmen die Reste entgegen, sorgten für geregelten Betrieb und stellten mit Umschaufeln und Sieben eine für Garten und Balkon wertvolle Komposterde her. Der Betrieb wurde mit grossem Engagement und Begeisterung koordiniert und sichergestellt von der Kompostberaterin der Gemeinde, Frau Edith Egli. Herzlichen Dank allen, die zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben. In Binningen sind beim Meiriacker, am Schafmattweg und beim Spiegelfeld drei weitere Quartierkompostplätze in Betrieb.
Möchten Sie auf einem der drei Quartierkompostplätze mitmachen, stehen Informationen oben zur Verfügung oder kontaktieren Sie uns per E-Mail

Arbeitsgruppe Kompost Verein Ökogemeinde

Bildtext: Frau und Herr Faelli, stellvertretend für viele HelferInnen der Kompostgruppe Weihermatt, und Edith Egli, Arbeitsgruppe Kompost der Ökogemeinde

20 Jahre Quartierkompost Meiriacker - Bericht und Bilder

Die Kompostgruppe der Ökogemeinde und die Kompostberaterinnen hatten zum Feiern des zwanzigjährigen Bestehens des Quartierkomposts Meiriacker eingeladen. Dabei wurde die Geschichte und die Bedeutung des Kompostierens vorgestellt und stimmungsvolle Alphornklänge geboten.

Der Quartierkompost Meiriacker ist seit 1993 eine feste Einrichtung im Meiriacker, wie Daniel Egli, Ökogemeinde, beschrieb. Der Platz wird vielseitig geschätzt und ist ein vertrauter Ort im Quartier. Seit zwanzig Jahren werden hier Komposterde für Garten und Balkon aus den Rüstresten der nahegelegenen Haushalte hergestellt. Der Beginn fiel in die Zeit der Rio Konferenz über nachhaltige Entwicklung, der Umsetzung des Umweltschutzgesetzes Baselland und der Einführung der Sackgebühren. Edith Egli, Leiterin der Betriebsgruppe und Kompostberaterin, betonte, wie sie und Theres Nobs damals von einem Kurs mit Hans Ballmer, Kompostexperte aus Basel, begeistert waren. Die Arbeitsgruppe Kompost der Ökogemeinde stellte der damaligen Umweltschutzkommission das Modell der dezentralen, eigenhändigen Kompostierung in Frenkendorf vor. Das überzeugte in der Folge auch den Gemeinderat, welcher das Konzept übernahm und die Einrichtung des Platzes mit dem Werkhof veranlasste. Seither bringen wöchentlich rund achtzig Haushalte ihre Rüstreste, welche die Betriebsgruppe in das braune Gold des Gärtners verwandelt. Dass sich in den zwanzig Betriebsjahren über fünfzig Personen ab Jugendalter beim Schaufeln, Sieben und Kompostteilen ablösten, belegt die Beständigkeit und das Interesse, mit der diese leichte, sinn- und kontaktstiftende Arbeit gemacht wird. Edith Egli lobte die Unterstützung von Gemeinde und Werkhof fürs Kompostieren. Besonders hob sie die gute Stimmung in der Betriebsgruppe  auf dem Platz hervor und die sich zudem jeweils zu einem herbstlichen Anlass mit Kürbissuppenessen trifft.

Mirjam Schmidli, Gemeinderätin, dankte der Betriebsgruppe für ihr ausdauerndes Engagement und den Anwohnerinnen und Anwohnern fürs Mitmachen auf dem Quartierkompostplatz. Sie betonte dabei auch die Bedeutung des Kompostierens für Ökologie und Quartierleben.

Für die Zukunft wünschten sich alle weiterhin eine so tatkräftige Betriebsgruppe und zusätzliche Interessierte, die es unter fachkundiger Anleitung ausprobieren möchten. Die Gäste wurden nun herzlich zum Apéro für das zwanzigjährige Bestehen des damals ersten Binninger Quartierkompostplatzes Meiriacker eingeladen. Dazu spielte das Alphorn-Trio der Jugendmusikschule Binningen mit Simon Mattmüller, Leitung, und Maxim und Tobin

Eckdaten Quartierkompost Meiriacker:

  • ca. 80 Haushalte, die regelmässig Küchenreste liefern,
  • etwa 18 Aktive, darunter Jugendliche und Pensionierte, in der Betriebsgruppe
  • ca. 10Tonnen jährlich verarbeitete Rüstreste und Balkonpflanzen mitsamt Häckselmaterial, somit seit Gründung rund 200 Tonnen verarbeitetes Material,
  • jährliche Produktion von rund 8 Kubikmeter Komposterde, die für einen bescheidenen Preis abgegeben wird.

zum Artikel Binninger Anzeiger

Quartierkompost Meiriacker
Quartierkompost Meiriacker

Der Kompostplatz Meiriacker ist seit 20 Jahren ein Treffpunkt im Quartier.
Herzliche Einladung zum Mitfeiern für den
Samstag, 20. April 2013, 9 bis 11 Uhr
- Bon für Gratiskompost
- Alphorn
- Getränk, Gebäck
- Spielbagger für Kinder
Alle sind eingeladen und können mitmachen, um Küchenresten in das 'braune Gold' für Garten und Balkon zu verwandeln.