Kompostberatung Binningen

Arbeiten auf dem Quartierkompost
Arbeiten auf dem Quartierkompost

Edith Egli,
Tel 061 302 06 44

 

Öffnungszeiten Quartierkompostplätze

BITTE SCHUTZKONZEPT ZUR PRÄVENTION CORONAVIRUS EINHALTEN. DANKE!

Meiriacker     Mittwoch geschlossen         Samstag     9.00 bis 09.30
Weihermatt   Betrieb geschlossen  aufgehoben Würdigung unten      
Schafmattweg   Mittwoch   18.00 bis 18.30   Samstag   09.30 bis 10.00
Spiegelfeld   Betrieb

geschlossen

 aufgehoben Würdigung unten      

Angebot der Kompostberatung Binningen

Kompostlogo

 

Beratung zu Kompostierfragen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern (kostenlos)

Unterstützung bei der Einrichtung und Sanierung von Kompostplätzen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern (kostenlos)

Betreuung von dezentralen Quartierkompostplätzen

Annahme von Rüstresten auf den dezentralen Quartierkompostplätzen während der Öffnungszeiten:

Meiriacker:           Samstag 9.00 bis 09.30 Uhr
Weihermatt:      Betrieb    aufgehoben /     geschlossen
Schafmattweg: Mittwoch 18.00 bis 18.30  
   Samstag 9.30 bis 10.00 Uhr
Spiegelfeld:              aufgehoben /     geschlossen

Verkauf von Komposterde auf den Quartierkompostplätzen während der Öffnungszeiten oder auf telefonische Anfrage

Häckseldepots (Vorrat ist nur bei Überschuss aus Gemeindegärtnerei verfügbar): Ecke Bollwerkstr./Tschuppbaumacker und Im Kugelfang (bei der Finnenbahn). Schaufel und Gebinde mitbringen.

Kompostkurse für Schulen und Kindergärten, und für Interessierte wird Kompostieren und Anwendung von Komposterde regelmässig auf den Quartierkompostplätzen gezeigt - aktuell zum einfachen Einstieg in einer Dreiviertel Stunde hier

Telefonische Beratung:
Edith Egli-Bussinger, Telefon 061 302 06 44

Haben Sie Interesse? Rufen Sie uns an!

Kompostgruppe Verein Oekogemeinde Binningen

Quartierkompost Spiegelfeld hat aufgehört

Der Quartierkompostplatz Spiegelfeld hat auf Beginn der Schulferien leider den Betrieb schliessen müssen, wie am Eingangstor bereits mitgeteilt wurde. Hintergrund ist die stark reduzierte Beteiligung im Quartier. Die Arbeitsgruppe Kompost dankt allen, die sich teils über viele Jahre beteiligt und mitgemacht haben.

Den Haushalten steht zum Kompostieren der Rüstreste der unweit gelegene Quartierkompost Schafmatt (Ecke Blumenstrasse) jeweils am Mittwoch, 18 bis 18:30 Uhr, und am Samstag, 9:30 bis 10:00 Uhr, offen.

Möchten Sie auf einem der Quartierkompostplätze mitmachen oder haben Sie Fragen, stehen Informationen oben zur Verfügung oder kontaktieren Sie uns per E-Mail Kompostgruppe

Arbeitsgruppe Kompost Verein Ökogemeinde

Bildtext: Der Schlussverkauf von Komposterde wurde noch rege genützt, doch nun ist der Kompost Spiegelfeld geschlossen. Neu steht dem Quartier der Kompostplatz Schafmatt offen. (Bild ÖG)

Quartierkompost seit über 25 Jahren

Die Bevölkerung in einigen Binnniger Quartieren betreibt ihre Kompostplätze seit über 25 Jahren und wird dabei unterstützt von der Arbeitsgruppe Kompost der Ökogemeinde. Engagierte Gruppen von Jung bis Alt nehmen auf den Plätzen ein- oder zweimal wöchtentlich die Rüstreste entgegen und verarbeiten sie übers Jahr zu reifem Kompost. Das Zusammentreffen auf den Plätzen bereichert das Quartierleben, und der fertige Dünger findet besonders im Frühling guten Absatz in Erdmischungen für Garten und Balkon. (Artikel hier)
Mengenentwicklung

Mengen2
Weitere Eckdaten seien am Beispiel des Quartierkomposts Meiriacker dargestellt, wobei die Werte in Klammern bis zur Einführung der kostenlosen Grünabfuhr 2014 galten. Der Quartierkompost Meiriacker ist einmal (zweimal) wöchentlich für Haushalte im Quartier geöffnet, die ihre Küchenreste vorbeibringen. ca. 25 (80) Haushalte liefern regelmässig Küchenreste. Die Betriebsgruppe besteht aus 13 (18) Aktiven, darunter Jugendliche und Pensionierte. ca. 5 (10) Tonnen Rüstreste mitsamt Häckselmaterial werden jährlich kompostiert. Jährlich werden rund 6 (8) Kubikmeter Kompost hergestellt, der für einen bescheidenen Preis abgegeben wird.Seit Gründung 1993 wurden auf diesem Quartierkompost weit über 200 Tonnen Material verarbeitet.

Möchten Sie auf einem der drei Quartierkompostplätze mitmachen, stehen Informationen oben zur Verfügung oder kontaktieren Sie uns per E-Mail

Arbeitsgruppe Kompost Verein Ökogemeinde

Quartierkompost Weihermatt hat aufgehört

Kompostgruppe Weihermatt

Auf dem Quartierkompost Weihermatt wurden in 24 Jahren rund 100 Tonnen Rüstreste aus Haushalten im Quartier angenommen und zu Kompost verarbeitet. Unter dem Einfluss der kostenlosen Grün-/Bioabfuhr sanken die abgegebenen Mengen deutlich. Der Quartierkompost Weihermatt musste daher leider Ende 2017 seinen Betrieb einstellen. (Artikel hier)

Vor 24 Jahren kam der Quartierkompost Weihermatt aus einer fruchtbaren Zusammenarbeit zustande. Das Projekt wurde vom Verein Ökogemeinde unter Leitung von Edith Egli angestossen und keimte gut. Auch das damals eingeführte Umweltschutzgesetz trug dazu bei. Familie Zuberbühler stellte auf ihrem Grundstück, zuerst an der Amerikanerstrasse, später an der Weihermattstrasse, den Platz zur Verfügung. Der Werkhof der Gemeinde richtete den etwas versteckt an der 10-er BLT-Linie liegenden Platz ein und lieferte regelmässig Häcksel und Steinmehl. Die Gemeinde unterstützte den Betrieb, so dass eine kleine Entschädigung an die Kompostgruppe entrichtet werden konnte. Zeitweise lieferten bis zu 30 Haushalte wöchentlich ihre Kompostkesseli auf den Platz. Das Material wurde mit Häcksel angesetzt, und Mikroorganismen und Kleintiere wandelten es nach einem Jahr zu Komposterde um. Nach dem Sieben im Frühling konnte die Komposterde sackweise bezogen werden. 24 Jahre lang wurde der Kompostplatz als ökologischer Beitrag für die Schliessung eines Stoffkreislaufes und auch als Treffpunkt im Quartier geschätzt. Über die Jahre arbeiteten über dreissig verschiedene Personen, Jung und Alt, dort mit. Sie nahmen die Reste entgegen, sorgten für geregelten Betrieb und stellten mit Umschaufeln und Sieben eine für Garten und Balkon wertvolle Komposterde her. Der Betrieb wurde mit grossem Engagement und Begeisterung koordiniert und sichergestellt von der Kompostberaterin der Gemeinde, Frau Edith Egli. Herzlichen Dank allen, die zum Erfolg dieses Projektes beigetragen haben. In Binningen sind beim Meiriacker, am Schafmattweg und beim Spiegelfeld drei weitere Quartierkompostplätze in Betrieb.
Möchten Sie auf einem der drei Quartierkompostplätze mitmachen, stehen Informationen oben zur Verfügung oder kontaktieren Sie uns per E-Mail

Arbeitsgruppe Kompost Verein Ökogemeinde

Bildtext: Frau und Herr Faelli, stellvertretend für viele HelferInnen der Kompostgruppe Weihermatt, und Edith Egli, Arbeitsgruppe Kompost der Ökogemeinde

20 Jahre Quartierkompost Meiriacker - Bericht und Bilder

Die Kompostgruppe der Ökogemeinde und die Kompostberaterinnen hatten zum Feiern des zwanzigjährigen Bestehens des Quartierkomposts Meiriacker eingeladen. Dabei wurde die Geschichte und die Bedeutung des Kompostierens vorgestellt und stimmungsvolle Alphornklänge geboten.

Der Quartierkompost Meiriacker ist seit 1993 eine feste Einrichtung im Meiriacker, wie Daniel Egli, Ökogemeinde, beschrieb. Der Platz wird vielseitig geschätzt und ist ein vertrauter Ort im Quartier. Seit zwanzig Jahren werden hier Komposterde für Garten und Balkon aus den Rüstresten der nahegelegenen Haushalte hergestellt. Der Beginn fiel in die Zeit der Rio Konferenz über nachhaltige Entwicklung, der Umsetzung des Umweltschutzgesetzes Baselland und der Einführung der Sackgebühren. Edith Egli, Leiterin der Betriebsgruppe und Kompostberaterin, betonte, wie sie und Theres Nobs damals von einem Kurs mit Hans Ballmer, Kompostexperte aus Basel, begeistert waren. Die Arbeitsgruppe Kompost der Ökogemeinde stellte der damaligen Umweltschutzkommission das Modell der dezentralen, eigenhändigen Kompostierung in Frenkendorf vor. Das überzeugte in der Folge auch den Gemeinderat, welcher das Konzept übernahm und die Einrichtung des Platzes mit dem Werkhof veranlasste. Seither bringen wöchentlich rund achtzig Haushalte ihre Rüstreste, welche die Betriebsgruppe in das braune Gold des Gärtners verwandelt. Dass sich in den zwanzig Betriebsjahren über fünfzig Personen ab Jugendalter beim Schaufeln, Sieben und Kompostteilen ablösten, belegt die Beständigkeit und das Interesse, mit der diese leichte, sinn- und kontaktstiftende Arbeit gemacht wird. Edith Egli lobte die Unterstützung von Gemeinde und Werkhof fürs Kompostieren. Besonders hob sie die gute Stimmung in der Betriebsgruppe  auf dem Platz hervor und die sich zudem jeweils zu einem herbstlichen Anlass mit Kürbissuppenessen trifft.

Mirjam Schmidli, Gemeinderätin, dankte der Betriebsgruppe für ihr ausdauerndes Engagement und den Anwohnerinnen und Anwohnern fürs Mitmachen auf dem Quartierkompostplatz. Sie betonte dabei auch die Bedeutung des Kompostierens für Ökologie und Quartierleben.

Für die Zukunft wünschten sich alle weiterhin eine so tatkräftige Betriebsgruppe und zusätzliche Interessierte, die es unter fachkundiger Anleitung ausprobieren möchten. Die Gäste wurden nun herzlich zum Apéro für das zwanzigjährige Bestehen des damals ersten Binninger Quartierkompostplatzes Meiriacker eingeladen. Dazu spielte das Alphorn-Trio der Jugendmusikschule Binningen mit Simon Mattmüller, Leitung, und Maxim und Tobin

Eckdaten Quartierkompost Meiriacker:

  • ca. 80 Haushalte, die regelmässig Küchenreste liefern,
  • etwa 18 Aktive, darunter Jugendliche und Pensionierte, in der Betriebsgruppe
  • ca. 10Tonnen jährlich verarbeitete Rüstreste und Balkonpflanzen mitsamt Häckselmaterial, somit seit Gründung rund 200 Tonnen verarbeitetes Material,
  • jährliche Produktion von rund 8 Kubikmeter Komposterde, die für einen bescheidenen Preis abgegeben wird.

zum Artikel Binninger Anzeiger