Unsere Solarstrom-Anlagen
Mit dem Ziel, erneuerbare Energien zu fördern, wurden in Binningen bisher vier bzw. fünf Fotovoltaikanlagen aus dem Engagement der Ökogemeinde gebaut.
Aktuell in Betrieb und fernüberwacht sind folgende PV-Anlagen der Ökogemeinde.
- 11.5 kW-Peak (2004), Meiriacker 1
- 45 kW-Peak (2012), Meiriacker 2
- 32 kW-Peak (2013), Spiegelfeld Aula/Foyer (Neubau und Erweiterung)
Verfolgen Sie die Produktion von Solarstrom von dreien unserer Anlagen im folgenden Abschnitt.
Zur Geschichte unserer PV-Anlagen:
5,4 kW-Peak (1992 bis 2013, bzw. 2026), ehem. Standort Aula Spiegelfeld; 2011 ging die Liegenschaft von der Gemeinde an den Kanton BL über. Die PV-Anlage wurde für die Dachsanierung samt neuer PV-Anlage 2013 abgebaut. Die Ökogemeinde zügelte sie in Absprache mit der Gemeinde aufs Dach der Turnhalle Margarethen im Dorf, wo sie erneuert weiter betrieben und der Strom von der Gemeinde vergütet wurde bis März 2026.
10 kW-Peak (1995 bis 2023), ehem. Standort Schulhaus Spiegelfeld, 2023 abgebaut; Der Kanton BL baute auf dem sanierten Dach eine PV-Anlage zum Eigenverbrauch.
Die neueste Anlage Spiegelfeld3 (Aula/Foyer auf einem Dach des Kantons BL) wurde 2013 realisiert. Geplant und gebaut wurde sie mit der Solvatec AG.
Finanziert wurde sie mit verzinsten Darlehen aus dem Kreis der Ökogemeinde. Die kostendeckende Einspeisevergütung, kEV, und die Dachdienstbakeit (Kanton BL) waren Schlüsselfaktoren für die Realisierung der Anlage.
2018 änderte der Bund die Förderbedingungen. Die Aufgaben von Swissgrid wurden an Pronovo übergeben. An die bisher mit kEV rückvergüteten PV-Anlagen wurde einmalig eine um 2/3 gekürzte Einmalvergütung KLEIV ausbezahlt. Auf einen Schlag erhielt die Ökogemeinde einen unerwartet hohen Förderbeitrag ausbezahlt. Seither ist die Ökogemeinde umso mehr gefordert, ihre Möglichkeiten und Mittel noch effektiver für Netto Null einzusetzen zB mit dem Realisieren neuer PV-Produktionsanlagen in Binningen, um damit den Solarstromanteil im Netz zu erhöhen sowie mit einem Energiemanagement das hilft, den produzierten PV-Strom wirksam einzusetzen.
Die Anlage Meiriacker2 auf dem Schulhausdach wurde 2012 realisiert. Geplant und gebaut wurde sie mit der Solvatec AG, heute Agrola/Fenaco.
Finanziert wurde sie mit einer Hypothek, aus Mitteln der Ökogemeinde und der Beteiligung des Anlagebauers. Die kostendeckende Einspeisevergütung, kEV, die Dachdienstbakeit mit der Gemeinde sowie die vertragliche Abstützung waren Schlüsselfaktoren für die Realisierung der Anlage.
Auch für diese Anlage wurde wie für die Anlage Spiegelfeld Aula/Foyer 2018 eine kleine Einmalinvestitonsvergütung, KLEIV, ausbezahlt, siehe oben.
Die drei älteren Anlagen Spiegelfeld 1, 2 und Meiriacker 1 wurden über eine Miteigentümergemeinschaft, Subventionen und Kredite finanziert. An der Montage waren damals mehrere Schulklassen beteiligt. Für Zwecke der Bildung können Schulen die produzierten Mengen des Sonnenstroms von ihren Dächern auf dieser Webseite ansehen und nutzen.
Ein besonderes Engagement war für die Finanzierung der Pionieranlagen erfolgreich. Sie gelang mit einer ausserordentlichen kantonalen Subvention von CHF. 36‘000.–. Bedingung war, Energieberatungen bei Privaten mit demselben Gegenwert durchzuführen. Diese Beratungen bewirkten Investitionen in Energieeffizienz- und sparmassnahmen von einer Million Franken.
Seit 2011 ist die Ökogemeinde Rechtsnachfolgerin auch dieser drei Fotovoltaikanlagen und baut neue Anlagen dazu, um den Anteil Solarstrom im Stromnetz zu erhöhen.
Der Wert der Neuanlagen beträgt rund CHF 500‘000.–, die Stromproduktion erreichte anfangs ca. 25‘000 kWh pro Jahr, mit den Neuanlagen ab ca. 2013 das Vierfache dh 110 MWh pro Jahr, entsprechend wird so eine Menge an Solartstrom für 26 Haushalte produziert. Dieser Solarstrom wird ins Netz der Primeo eingespeist und rückvergütet. Überschüsse sowie die Förderbeiträge, KLEIV, verwendet die Ökogemeinde zur Investition in erneuerbare Energien.
Das ausgenützte PV-Potenzial der Gemeinden ist hier auf einer Karte verfügbar. Die Gemeinde betreibt selbst mehrere PV Anlagen im Eigenverbrauch, deren Produktion online verfolgt werden kann, vgl. Web Binningen. Im gesamten Gemeindebann Binningen ist das PV-Potenzial mittlerweile, Stand 2025, zu 7.95% ausgenützt mit 5'234 kWp installierter Leistung.
Interessierte sind eingeladen, mit uns von der AEB neue PV-Anlagen zu realisieren, eine eMail genügt, wir rufen an.
Energiemanagement für unsere Anlagen
Die Produktion der drei PV-Anlagen der Ökogemeinde werden ab 2025 über Kodi-Boxen erfasst (zuvor SolarLog). Die Produktion kann in den Darstellungen online verfolgt werden.
- Die PV Spiegelfeld auf dem Dach von Aula und Foyer auf der kantonalen Sek-Schule Spiegelfeld;
- Die beiden PV-Anlagen Meiriacker 1 und 2 auf dem Gemeindeschulhaus an der Rottmannsbodenstrasse